Die Qual der Wahl, 26.09.21

Ein Beitrag eines Mitgliedes.

Bald sind Bundestagswahlen.

Überlegen Sie gut, wo Sie Ihr Kreuz hinmachen. Sie bestimmen damit, wie es die nächsten Jahre weitergeht. Wo eine vernünftige Politik herrscht, sind wenig Not, eine gute Entwicklung und individuelle Freiheit vorhanden. Je schlechter die Politik ist, je mehr Not, Einschränkungen, Stillstand und je weniger individuelle Freiheit wird man vorfinden. Diese Regel gilt weltweit und es ist sicher nicht falsch, sie auch in Deutschland nicht aus dem Auge zu verlieren.

Mit der Erststimme wählen Sie eine Person aus Ihrem Wahlkreis, die später in Berlin sitzen wird um Ihre Region zu vertreten. Sie wählen also nicht direkt eine Partei oder den Bundeskanzler, sondern einfach die Person (auch wenn sie Mitglied einer Partei ist), die später für Ihre Region im Bundestag sein wird. Schauen Sie sich Ihre Direktkandidaten, ihre Ziele und ihre Positionen an. Die können sogar engagierter sein, als der Rest der Partei, aus der sie kommen. Wenn es jemand ist, der ihre Region gut vertreten kann und auch für humanitäre Hilfe steht, um so besser.

Mit der zweiten Stimme wählen Sie eine Partei. Die Partei bestimmt selbst, wer auf dieser Liste steht. Es kann auch sein, dass niemand aus Ihrem Wahlkreis auf der Liste steht oder so weit hinten, dass er keine Chance hat. Je mehr STimmen die Partei bekommt, je mehr Kandidaten werden von ihrer Liste in den Bundestag einziehen. Listenplatz 1 ist der sicherste. Der Vorteil, Sie müssen nicht viel über die Kandidaten auf der Liste nachdenken, die sind schon von den Parteien aufgestellt. Der Nachteil, auf den vorderen Listen können auch Leute sein, die Sie normal niemals wählen würden, aber die durch ihren Listenplatz dann sicher drin sind. Die bisherigen Parteien (CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNE, LINKE und AFD) werden wir wohl alle wieder im Parlament vorfinden. Wer eventuell auch noch ins Parlament kommt und zur Zeit um die 5% Hürde kämpft, sind die FREIEN WÄHLER. Eine kleine, aber durchaus beachtenswerte Partei. Es stehen mehrere Parteien zu Wahl und hier hat man die Qual der Wahl. Es gilt wohl auch hier, „Augen auf, nicht in jedem Paket ist drin, was nach außen verkauft wird“.

Da wohl keine Partei eine Regierungsmehrheit haben wird, muss man sich wahrscheinlich auch überlegen, welche Partei mit welcher Partei eine Koalition eingehen würde, was rechnerisch wahrscheinlich ist und ob man das auch so möchte. Da ist sie dann wieder, die „Qual der Wahl“.

Die gewählten Direktkandidaten und die Kandidaten der Partei(Liste) zusammen, sind dann später die Leute, die in Berlin im Bundestag sitzen und die wählen auch die Bundeskanzlerin/den Bundeskanzler. Diese Position wird -entgegen dem ab und an vertretenen Irrglauben- nicht von den Menschen im Land gewählt, sondern später vom Parlament, das sich aus den Erst- und Zweitstimmen zusammenetzt.

So oder so, am 26. September 21 bitte wählen gehen. Sie haben die Wahl.